Am renommierten Forschungsinstitut „MIT" konnten Forscher nun erstmals mithilfe der Bewegungssteuerung Kinect eine Computersteuerung wie im bekannten Blockbuster „Minority Report" nachahmen.

Das MIT (Massachusetts Institute of Technology) hat bereits viele technologische Errungenschaften für sich verbuchen können. Nun haben ansässige Studenten die Funktionen der beliebten Bewegungssteuerung Kinect erweitert. Kinect erkennt nun alle 10 Finger und nicht mehr nur die einzelnen Hände. Unabhängig davon entwickelt eine österreichische Firma eine Version dieser Steuerung für den erotischen Bereich.

Kinect als Steuerungsprogramm für Hologramme

Spätestens seit dem Film „Minority Report" mit Tom Cruise kennt wohl jeder die beeindruckende Computersteuerung mittels Fingern und Händen. Am bereits genannten Institut wurde nun erreicht, diese Art der Steuerung nachzubilden. Dazu wurden lediglich offene Treiber und die Bewegungssteuerung Kinect von Microsoft benötigt.

Kinect goes Future – die Auflösung ist der Schlüssel

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die die ursprüngliche Auflösung der Bewegungssteuerung Kinect von den eigentlichen 30 Frames pro Sekunde auf sagenhafte 60.000 Bildpunkte erweitert. Diese hohe Auflösung ermöglicht es Kinect, nicht nur komplette Hände, sondern gleich jeden einzelnen Finger zuverlässig zu erkennen. Unabhängig davon ist auch Microsoft bestrebt, die Auflösung von Kinect mittels Firmwareupdate deutlich zu erhöhen. Microsoft sieht allerdings ein Problem beim Datenfluss. Aktuell wird eine USB-Schnittstelle verwendet, die man als Flaschenhals bezeichnen kann. Das Problem soll gelöst werden, in dem die durchfließenden Daten deutlich stärker komprimiert werden.

Kinect für Erwachsene

Thrixxx, ein in Österreich ansässiges Unternehmen, arbeitet währenddessen daran, ein Erotikspiel passend für die Bewegungssteuerung Kinect zu entwickeln. Dabei soll man(n) via Kinect in der Lage sein, virtuelle Frauenkörper zu berühren. Auf Seiten von Microsoft hält sich die Begeisterung für ein solches Spiel allerdings stark in Grenzen. Ein Sprecher von Microsoft kommentierte:

„Das ist nicht das erste Beispiel einer Technologie, die anders verwendet wird, als von ihrem Hersteller beabsichtigt - und es wird auch nicht das letzte sein"

Der Sprecher meinte, dass Microsoft einem solchen Spiel zu keiner Zeit eine Freigabe zum Verkauf geben werde. Allerdings weiß auch Microsoft, dass bei Verwendung von Kinect auf offenen Systemen wie Linux, Windows 7 etc. kein Einfluss auf Softwareerscheinungen nehmen kann.